Zu mir


Geboren und aufgewachsen bin ich in Schwerin. Nach zehn Klassen absolvierte ich von 2007 — 2009 eine Ausbildung zum Grafikdesigner. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Typografie, Schriftgestaltung und Plakatkunst (die Augen dafür haben mir verschiedene Leute geöffnet, allen voran Marita Herold – herzlichen Dank dafür).

Nach Stationen in Leipzig und Hamburg zog ich 2012 nach Berlin. Von 2014 — 2019 war ich Teil des medienübergreifenden Kunst-Projekts ︎︎︎ Der Anonyme Plakatabriss, welches sich mit der Berliner Plakat- und Plakatierkultur beschäftigte.

Zwischen 2017 und 2026 war ich Mitglied des ︎︎︎ Supalife Kiosk. Die Laden-Galerie, sowie der Supalife e.V., legt den Fokus auf die Förderung, die Präsentation, sowie den Verkauf des seriellen Siebdrucks und gesiebdruckter Unikate.

Innerhalb dieser Zeit sammelte ich viele unterschiedliche Erfahrungen, darunter laufend neue, oder andauernd vertiefende Begegnungen mit Künstler*innen / das Sichten, (Aus-)Sortieren, Aufbewahren & Präsentieren von Kunstwerken / das Planen & Realisieren von wechselnden Ausstellungs-Konzepten / die Rahmung verschiedenster Materialien, darunter Illustrationen, Radierungen, Collagen & Fotografien, Holz- & Linolschnitte / das Führen von Interviews & das Schreiben von Newsletter-Texten / die Gestaltung von Plakaten für den Aushang / das Erstellen von Grafiken für die Website / das Fotografieren & Bearbeiten von Bildern für den Webshop / das Gespräch & die Beratung des besuchenden Publikums / der Verkauf von- & das Philosophieren über Kunst / das Anlegen & Zurechtfinden in komplexen Excel-Listen / die teils aufwendige Kommunikation mit Zwischenhändlern / das Verteidigen & Hochhalten eines individuellen Ladenkonzepts / die Überzeugung, Teil eines aussterbenden Lebensstils zu sein / und schließlich: die Erkenntnis, nie ausgelernt zu haben – in jeder Hinsicht


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︎︎︎ Grafik
D
as bedeutet für mich vor allem die „freie“ Arbeit – meistens Zeichnungen. Aber auch Drucktechniken wie die Monotypie, die Risografie, der Siebruck, oder mit der Schreibmaschine getippte Arbeiten sind darunter. Hybride Projekte wie „Albooom“ streifen analoge, als auch digitale Bereiche.

︎︎︎ Typo
H
ier mischen sich Auftragsarbeiten aus den Bereichen Buchgestaltung (u. Buchkunst), Plakat (u. Plakatkunst), sowie Titeldesign, mit eigenen Projekten. Meine Leidenschaft für Schriftgestaltung  und meine Schwäche für Schreibmaschinen kommt hier ebenfalls zur Geltung.

︎︎︎ Film
Aufträge für Titeldesigns und Filmcredits, im Bereich Kurz- und Dokumentarfilm, werden hier genau so untergebracht, wie eigene Filmprojekte.

01   02   03 ...
Am Fuß der Website – mit Zahlen gekennzeichnet – befindet sich eine Art Fokus auf ausgewählte Projekte, bzw. Einblicke ins aktuelle Geschehen. Hier bringe ich auch gerne unter, was sich schwer mit Grafik, Typo und Film labeln lässt, etwa Fotografien und Collagen.



︎  Preise zu meinen Arbeiten sende ich gerne auf Anfrage




Foto: Michael WismarGRAFISCHE PROBLEME
TYPOGRAFISCHE LÖSUNGEN
FILMISCHE EXPERIMENTE



Hagen Thiel
Mühlenberg 3
18311 Ribnitz Damgarten
hagen.thiel@gmx.net















In meinen „freien“ Arbeiten ist das Thema immer auch der Raum – die zugrunde liegende Fläche, bzw. der zur Verfügung stehende Platz. In welcher Beziehung stehen die Formen und Elemente zueinander? Kontraste und mehrere Größenverhältnisse sind reizvoll, da sie Spannungen erzeugen. Kompositionen die „dynamisch“ wirken, interessieren mich, in denen der Eindruck von Bewegung entsteht.

Außerdem mag ich es, wenn beim Betrachten von Bildern der Eindruck erweckt wird, vor einem Rätsel zu stehen, das es zu lösen gilt, bzw. das Gefühl, einer fremden Sprache gegenüber zu stehen – Zeichen, die erst übersetzt werden müssen. Ich schätze, ich bin eher am Fragen, als am Beantworten interessiert.

Schön hat es der belgische Surrealisst René Magritte, in Bezug auf seine eigenen Arbeiten, gesagt:

„Es sind eher selbst gewollte Träume, die nicht einschläfern, sondern aufwecken wollen.“